Ausbildung Friseur

Traumausbildung Friseur

Zwischen Leidenschaft und Leiden entscheidet im Friseurberuf meist die Wahl des richtigen Arbeitgebers, aber auch die richtige Einstellung und Erwartungshaltung zum Beruf.

Frisörausbildung und Ausbeutung
Der Traum eines jeden Chefs: kreative, motivierte, kommunikationsstarke, fleißige und dem Menschen zugewandte Auszubildende.

Der Traum eines Azubis: Haar schneiden und Menschen „verschönern“ den ganzen Tag. Kreativ sein dürfen, sich ausleben und möglichst schnell auch etwas Ausgefalleneres auf die Köpfe zaubern zu können.

Die Realität entspricht leider häufig dem Klischee: Der Lehrling putzt, wäscht und geht einkaufen. Und auch Haare waschen für die Kollegen ist nach der 100sten Wiederholung nicht mehr spannend. Die Motivation lässt nach und Frust macht sich breit. Der Arbeitgeber ist enttäuscht und der Auszubildende fühlt sich ausgenutzt.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre“

Stimmt! Assistenzarbeiten gehören dazu. Auch mal Kaffee kochen, Haare zusammen fegen oder Handtücher waschen sind einfach Teil der Ausbildung. Hier darf es nur nicht aufhören! Um als Friseur richtig erfolgreich zu sein braucht es neben hervorragenden technischen, kommunikativen und menschlichen Fähigkeiten auch ein gut eingespieltes Team das sich gegenseitig unterstützt. Ein Auszubildender nimmt in einem guten Lehrbetrieb einen wichtigen Platz im täglichen Ablauf ein. Denn: Eine gute Assistenz ist Gold wert. Farbe auftragen und abspülen, Hand- oder Kopfmassage, Kunden betreuen und Ähnliches entlasten die Friseure und machen es möglich, dem Kunden noch mehr Wellness anbieten zu können.

Woran erkenne ich nun einen guten Ausbildungsbetrieb?

Vor allem an einem Chef für den das Thema Ausbildung einen zentralen Stellenwert hat. Sein Ziel ist es einen starken, fähigen und loyalen Mitarbeiter für sich zu gewinnen und somit sein Team für die Zukunft zu stärken. Ein Geschäft das so geführt wird hat meist einen konkreten Plan für die Auszubildenden mit festen Zwischenzielen um den Lernfortschritt zu messen. Trainingszeiten werden mit einkalkuliert und es gibt einen Verantwortlichen im Team, der den Lehrling u.a. auch bei der Vorbereitung auf die Prüfungen unterstützt.

Wer keine drei Jahre warten will um perfekt auf den Friseurberuf vorbereitet zu sein, für den gibt es Seminare die gezielt und in kurzer Zeit alles Notwendige schulen. Mittlerweile haben viele der bekannten und großen Friseure auch eine eigene Akademie. Dort werden dem Auszubildenden hochqualifizierte Trainer an die Seite gestellt, es gibt einen konkreten Lehrplan und vor allem geht es schnell zur Sache: Tägliche Trainings an Modellen und Übungsköpfen, Beratungsgespräche, Theorie- und Produktwissen, ermöglichen es meist schon nach einem halben Jahr jedem durchschnittlichen Friseur Konkurrenz machen zu können.

Diese Art der Ausbildung ist auch für Wieder- oder Späteinsteiger optimal.

Kostenpunkt: zwischen 2.000€ – 10.000€ je nach Schule und Dauer des Seminars.

Dafür stehen dir danach alle Türen in der Branche offen und du kannst den Job machen von dem andere eben nur träumen.